Musik sichtbar machen – mit der Ästhetik des legendären Joy Division-Covers als Ausgangspunkt.

Projektinfo

Das Cover von Joy Divisions Unknown Pleasures zeigt Radiowellen eines Pulsars – und ist eines der bekanntesten Datenvisualisierungen der Popkultur. In diesem Experiment habe ich mit Processing versucht, diese Ästhetik neu zu interpretieren: Audiodaten werden als gestapelte Wellenlinien gezeichnet, ähnlich dem Original.

Das Programm läuft über verschiedene Musikstücke – von Pop bis Klassik. Besonders interessant war die Anwendung auf Smetanas Die Moldau: Die fließenden Melodiebögen des Stücks erzeugen eine ganz eigene visuelle Textur, die dem Fluss des gleichnamigen Flusses erstaunlich nahezukommen scheint.

Jede Frequenz hinterlässt eine andere Spur – Musik wird zur Landschaft.

Ergebnisse

Die drei Outputs zeigen, wie unterschiedlich Musik klingen und damit auch aussehen kann. Die Amplituden, Dichten und Rhythmen jedes Stücks formen eine unverwechselbare visuelle Signatur.